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Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte.
Noel Conrad
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Inhaltsübersicht
18.04.2012
12.10.2011
12.10.2011
12.10.2011
27.07.2011
20.07.2011
Pause beim Boulespiel - red.
L 361n bleibt in der Prioritätenliste des Landes - red.
Hundehalter sollten sich schnell melden - red.
BoAplus soll 1.100 MW Strom erzeugen - ki.
Attraktives Baugebiet - red.
Bergheim, ein guter Grund - red.
Mittwoch, 18. April 2012
Pause beim Boulespiel
Bergheim-Kenten (red). Die Boulebahn an der Dresdener Straße nahe des Seniorenheims in Kenten wird zwischenzeitlich von vielen Bürgern genutzt. Insbesondere bei den Senioren erfreut sich das Boulespiel zunehmend größerer Beliebtheit. Die Bahn in Kenten hat sich bereits als beliebter Treffpunkt für verschiedene Gruppen fest etabliert. So sind hier beispielsweise regelmäßig mittwochs ab 16 Uhr etliche Mitglieder und Förderer des Vereins Museum der Stadt Bergheim beim Spiel mit den Kugeln anzutreffen.
Doch leider gab es dort bislang keinerlei Sitzgelegenheiten. Dem wurde nun Abhilfe geschaffen und somit insbesondere den Bedürfnissen der dort aktiven Senioren Rechnung getragen. Die Freie Wählergemeinschaft bergheim alternativ (bma) hat für die Boulespieler eine Sitzbank gespendet. Initiator und bma-Vorsitzender Berthold Schulz dankte in einem Brief an die Stadtverwaltung den Mitarbeitern der Stadtwerke, die die Montage der neuen Bank übernommen hatten.
Mittwoch, 12. Oktober 2011
L361n bleibt in der Prioritätenliste des Landes
Aktionsgemeinschaft L361n ist optimistisch: "Wir profitieren vom weiten Stand der Planungen"
Erfreut zeigt sich die Aktionsgemeinschaft L361n über die Ankündugung aus dem rordrheinwestfälischen Verkehrsministerium zum Weiterbau der L361n. "Die Ampel für den Bau steht weiter auf grün. Darüber sind wir sehr froh." Das erklärt der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft, Ralph Caspers. NRW-Verkehrsminister Harry Voigtsberger (SPD) und sein Staatssekretär Horst Becker (Grüne) hatten Ende September in der Düsseldorfer Landespressekonferenz die neue Prioritätenliste für den Neubau von Landesstraßen in NRW vorgestellt. Danach streicht die Landesregierung von 116 Neubauprojekten zwei Drittel.
Nur 37 Landestraßen sollen in den kommenden Jahren neu gebaut werden. Unter den 37 ist die Ortsumgehung Bergheim bis Kenten. "Ich denke, wir profitiren davon, dass wir im Verfahren bereits sehr weit fortgeschritten waren", sagt Caspers. So hatte der Landesverkehrsminister im Frühjahr die Linienführung auf der sogenannten Variante 1a genehmigt.
Der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft hebt noch einmal hervor, für wie notwendig er den Bau der L361n hält. "Weder die Heerstraße noch die Kirchstraße sind imstande, den Verkehr vernünftig aufzunehmen. Er läuft zwar darüber. Aber wie schwierig das ist, konnte man auf der Kirchstraße erleben, als die Heerstraße in diesem Frühsommer wegen des Kanalbaus zwischen der Commerstraße und der Kolpingstraße gesperrt war. Da lief alles über die Kirchstraße oder die Giersbergstraße und dann die Kirchstraße ab. Das war unhaltbar." Jetzt will die Aktionsgemeinschaft daran arbeiten, dass es zügig weitergeht.
Caspers: "Wir haben noch viel Arbeit vor uns, bis die ersten Fahrzeuge über die L361n rollen."
Mittwoch, 12. Oktober 2011
Hundehalter sollten sich schnell melden
Die Kreisstadt Bergheim führt eine Hundezählung durch
Wie nahezu alle Städte und Gemeinden im Bundesgebiet erhebt auch die Kreisstadt Bergheim eine jährliche Hundesteuer. Voraussetzung hierfür ist, dass die Vierbeiner vom Hundehalter bei der Stadtverwaltung angemeldet werden. Die Hundesteuer für einen Hund beträgt derzeit 90 Euro im Jahr. Werden zwei Hunde in einem Haushalt gehalten, sind jährlich 108 Euro je Hund fällig. Bei drei oder mehr Hunden beträgt die jährliche Hundesteuer 132 Euro je Hund. In der Vergangenheit musste leider festgestellt werden, dass nicht alle Hundehalter ihrer Verpflichtung zur Hundeanmeldung nachgekommen sind. Nach der zuletzt im Jahre 1997 in Bergheim durchgeführten Hundezählung stieg die Zahl der registrierten Hunde um 565 auf rund 3.600 Hunde. Aktuell sind rund 4.050 Hunde in Bergheim steuerlich angemeldet. Die Stadtverwaltung rechnet mit einer "Dunkelziffer" von mindestens 300 nicht angemeldeten Hunden. Dies ist nunmehr der Anlass für eine umfassende Hundebestandsaufnahme im gesamten Stadtgebiet. Mit der Durchführung der Hundezählung ist die Firma Springer mit Sitz in Düren beauftragt worden. Sämtliche Haushalte im Stadtgebiet werden in den nächsten Tagen und Wochen von Mitarbeitern dieser Firma aufgesucht und danach befragt, ob, seit wann und wie viele Hunde sich im Haushalt befinden. Die Mitarbeiter dürfen dabei die Wohnungen nicht betreten. Die Befragung erfolgt an der Haus- beziehungsweise Wohnungstür. Die Hundezähler erhalten einen von der Stadt ausgestellten Ausweis. Die Haushaltsbefragung dauert voraussichtlich bis Ende November. Die Firma leitet das Ergebnis der Hundezählung an die Stadtverwaltung Bergheim weiter. Hier wird dann geprüft, ob die im Rahmen der Haushaltsbefragung festgestellten Hunde bereits steuerlich registriert sind oder nicht. Falls nicht gemeldete Hunde festgestellt werden, müssen die betroffenen Hundehalter mit einer vier Jahre rückwirkenden Steuerfestsetzung rechnen, es sei denn, sie können den späteren Zeitpunkt der Anschaffung des Hundes nachweisen. Zudem können Bußgelder verhängt werden. Die Stadt setzt aber grundsätzlich auf die Mitwirkungsbereitschaft von Herrchen und Frauchen und empfiehlt, den Hund schnellstens entweder schriftlich bei der Stadtverwaltung Bergheim, Abteilung Steuern und Grundbesitzabgaben, Bethlehemer Straße 9 bis 11, 50126 Bergheim, oder persönlich im Rathaus, Zimmer 2.01 bis 2.02, anzumelden. Auf Wunsch werden Anmeldeformulare auch zugesandt. Für Fragen zur Hundeanmeldung stehen die Mitarbeiterinnen der Abteilung Steuern und Grundbesitzabgaben unter Tel. (=2271) 89464 bis 89466 zur Verfügung.
Mittwoch, 12. Oktober 2011
BoA plus soll 1.100 MW Strom erzeugen
1,5 Milliarden Euro Investitionen in neueste Kraftwerkstechnik
BoA plus, so heißt die kommende Generation des Braunkohlenkraftwerks mit optimierter Anlagentechnik, das RWE Power in Niederaußem bauen will. Auf 23 Hektar soll in Richtung Rheidt-Hüchelhoven bis 2017/18 ein 1.100 Megawatt-Kraftwerksblock entstehen. Der Energiekonzern hat bei der Bezirksregierung Köln eine notwendige Änderung des Regionalplans beantragt. Diese muss die vorgesehene Fläche für eine Bebauung freigeben. Die Bezirksregierung ist auch für die Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz zuständig. Darüber hinaus muss die Stadt Bergheim einen Flächennutzungsplan ändern und einen Bebauungsplan aufstellen. "Die Genehmigungsverfahren werden sicher die nächsten zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen", erläuterte Dr. Johannes Lambertz die Zeitplanung für das Projekt. Erst wenn die notwendigen Genehmigungen vorliegen, entscheidet der Energieversorger, ob das Projekt wirklich umgesetzt wird.
"Für den Bau einer solchen Anlage ist mit einer Bauzeit von etwa drei bis vier Jahren zu rechnen", ergänzte er. Wenn BoA plus in Betrieb geht, werden nach Aussage von Lambertz vier ältere 300 Megawatt-Blöcke stillgelegt. Die geplante Anlage hat nach Unternehmensangaben einen Wirkungsgrad von 45 Prozent. Dadurch sinken die CO2-Emissionen gegenüber älteren Technologien um 30 Prozent. Die Effizienzsteigerung werde durch ein innovatives, integriertes Feuerungskonzept erreicht, erklärte Lambertz. Dazu nutzt RWE Power eine Wirbelschichttrocknung mit interner Abwärmenutzung.
Die tagebaufeuchte Braunkohle, die gut 50 Prozent Wasser enthält, wird gemahlen und in einem Dampfstrom schwebend vorgetrocknet. Neu ist das Zwei-Kessel-Konzept, bei dem zwei kleinere Dampferzeuger mit je 550 Megawatt Leistung die Turbine antreiben. Diese flexible Anlage kann die durch die Einspeisung von Sonnen- und Windenergie auftretenden Schwankungen im Stromnetz auffangen: Die Leistung liegt zwischen 350 und 1.100 Megawatt und lässt sich pro Minute um bis zu 30 Megawatt steigern oder senken. "Unsere Anlagenauslegung erlaubt eine Mitverbrennung von Biomasse in einer Größenordnung von bis zu 10 Prozent des gesamten Brennstoffbedarfs, also bis zu 700.000 Tonnen pro Jahr", ergänzte Lambertz. Die Auswirkungen für die Umgebung sollen beim Kraftwrksbetrieb möglichst gering bleiben: Der Kühlturm ist mit 100 Metern nur halb so hoch wie der bisherige BoA-Kühlturm in Niederaußem. "Durch die Hybridtechnik werden weitestgehend keine Schwaden zu sehen sein", versprach der Vorstandsvorsitzende, "zusammen mit der endgültigen Stilllegung von Altanlagen führt dies insgesamt zu einer deutlichen Abnahme der Verschattung im Umfeld des Kraftwerks."
Rund 1,5 Milliarden Euro wird der Kraftwerksbau kosten. 1.000 Arbeitsplätze sollen damit langfristig gesichert werden. RWE Power will die Anwohner frühzeitig über die Planungen in Kenntnis setzen und lädt am 15./16. Oktober ins umgestaltete Informationszentrum Niederaußem ein. Weitere Details zu BoA plus gibt es im Internet unter www.boaplus.de.
Mittwoch, 27. Juli 2011
Attraktives Baugebiet
Bergheims Bürgermeisterin Maria Pfordt und Alois Herbst, Bereichsleiter für Liegenschaften, Umsiedlungen, Bergschäden und Rekultivierung bei RWE Power, haben den Erschließungsvertrag für das neue Baugebiet "Kolpingstraße" unterzeichnet. Der Vertrag beinhaltet zugleich das neue Förderprogramm zum energiesparenden und umweltbewussten Bauen. Damit unterstützen die Stadt Bergheim und RWE Power gemeinsam die Errichtung energieeffizienter Wohnhäuser und umweltbewusste Bauprojekte. Das Förderprogramm besteht aus zwei Bausteinen. Der erste Baustein gewährleistet die kostenlose Beratung. Schon bei der Planung des neuen Eigenheims wird den Bauherren eine unabhängige, fachkundige Unterstützung angeboten. Dieses Paket umfasst drei Beratungsgespräche und eine begleitende Erörterung auf der Baustelle. Zentraler Inhalt des zweiten Bausteins ist die Umsetzung energieeffizienter und ressourcenschonender Maßnahmen, wie zum Beispiel der Eibau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Die Berücksichtigung dieser Maßnahmen wird in Form eines Punktesystems honoriert. In Abhängigkeit von der erreichten Punktzahl erhalten die Bauherren nach entsprechender Umsetzung eine Geldprämie. Zusammen mit den kostenlosen Beratungsleistungen kann sich für die Bauherren ein Kostenvorteil von bis zu 6.000 Euro ergeben. Das Neubaugebiet Kolpingstraße bietet Bauwilligen attraktive Grundstücke von 300 bis zu 830 Quadratmetern für eine individuelle und ökologisch zeitgemäße Bauweise. Auf 8.500 Quadratmetern können so ca. 20 Einfamilienwohnhäuser in unmittelbarer Nachbarschaft zur Innenstadt entstehen. "Durch dieses gemeinsam mit RWE Power entwickelte attraktive Baugebiet wird das Erscheinungsbild unserer Innenstadt weiter aufgewertet. Zugleich unterstreichen wir unser Engagement für energieeffizientes Wohnen", freut sich Bürgermeisterin Maria Pfordt. Im Rahmen der Strukturförderungsmaßnahmen für die vom Tagebau betroffenen Gemeinden und Kommunen hat RWE Power dafür die erforderlichen Investitionen für Grunderwerb, Erschließung, Planung und Vermarktung übernommen. Das Förderprogramm "Energiesparendes und umweltbewusstes Bauen" wird von Stadt und RWE Power gemeinsam getragen.
Mittwoch, 20. Juli 2011
"Bergheim - ein guter Grund !"
Neues Vermarktungskonzept für den Wohnstandort Bergheim entwickelt
Die Kreisstadt Bergheim ist ein beliebter Wohnstandort im Rhein-Erft-Kreis und bietet dementsprechend viele Wohnbaugrundstücke an. Um diesen Standortvorteil weiter bekannt zu machen und im Hinblick darauf, dass der Rat der Kreisstadt Bergheim aktiv auf den demografischen Wandel reagiert, wird mit dem Ziel der Beibehaltung der Bevölkerungszahl der Augenmerk auf den Zuzug junger Familien gerichtet.
Hierzu wurde nunmehr ein spezifisches, zielgruppenorientiertes Vermarktungskonzept für die Wohnbaugrundstücke der Kreisstadt Bergheim entwickelt. Dieses richtet sich vor allem an junge Familien im linksrheinischen Raum bis hin nach Leverkusen, Düren und Euskirchen. Ein erster Schritt auf diesem neuen weg war die Entwicklung eines frischen und modernen Slogans. Dieser zielt in erster Linie auf die Fragestellung ab, warum gerade in Bergheim ein Grundstück gekauft werden soll.
"Bergheim - ein guter Grund!" lautet nun dieser neue Slogan. Dabei ist "der gute Grund" im doppelten Sinne als Wortspiel gemeint. Ein wichtiger Schritt ist nun die Freischaltung der neuen Website www.bergheim-eingutergrund.de, die dem Besucher zunächst einen ersten Überblick über die Angebotspalette verschafft und gleichzeitig die Möglichkeit bietet, direkt auf das neue Immobilienportal der Kreisstadt Bergheim zuzugreifen. Eingebettet in die Website sowie das Immobilienportal ist auch der neu eingerichtete, vituelle 360°-Rundgang über die derzeit angebotenen städtischen Wohnbaugrundstücke, der es dem jeweiligen Besucher ermöglicht, vorab die direkte Umgebung der einzelnen Grundstücke zu erkunden.
Die Kreisstadt Bergheim wird mit ihrem Messestand im neuen Design auch auf der am 25. September im Medio stattfindenden Messe "Bau- & Wohnträume" vertreten sein.